27. Okt. 2021
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Warum CFOs Digitalisierung im Unternehmen priorisieren sollten

Warum CFOs Digitalisierung im Unternehmen priorisieren sollten
Zusammenfassung

Die Digitalisierung von Unternehmen ist heutzutage keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit für jeden Wirtschaftszweig. Wir leben schließlich im Zeitalter der vierten industriellen Revolution. Da fällt es einem fast schwer zu glauben, dass in den meisten Unternehmen hauptsächlich immer noch Bargeld genutzt wird. Obwohl man doch weiß, dass physische und virtuelle Firmenkarten Prognosen, Ausgaben und Budgetierungen so viel einfacher machen.

In Europa ist Digitalisierung allgemein ein heißes Thema und gehört zu den sechs Schwerpunkten der Kommission für 2019-2024. Mehr noch, die Kommission hat im vergangenen Jahr einige  digitale Ziele für 2030 festgelegt, bei denen die Unternehmen in den Mittelpunkt der digitalen Transformation gerückt sind.

Um die Digitalisierung und Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitglieder zu messen, hat die EU den Index für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DESI) entwickelt. Der DESI umfasst 37 Indikatoren, die seit 2013 gemessen werden und sich aus fünf Politikbereichen zusammensetzen: Konnektivität, Humankapital (digitale Fähigkeiten), Internetnutzung, Integration der Digitaltechnik und Digitale öffentliche Dienste.

Neugierig, wie die einzelnen Länder abschneiden? Die Zahlen unten stammen aus dem DESI-Bericht 2020 und zeigen einige große Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedern auf (und innerhalb der Länder selbst).

DESI Index 2020

Unternehmensdigitalisierung

Im Grunde genommen ist die Digitalisierung von Unternehmen genauso simpel wie die Einführung digitaler Lösungen in allen Geschäftsbereichen (Marketing, Management, HR usw.). Es ist die digitale Nachbesserung von Prozessen und Abläufen, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Sie bereitet sie aber auch auf die digitale Welle vor, um nicht zurückzubleiben.

Der DESI-Bericht erwähnt, dass viele Unternehmen langsam anfangen auf die Welle aufzuspringen und modernste digitale Technologien wie KI, Cloud Computing, das Internet der Dinge und Big-Data-Analysen übernehmen. Manche dieser Technologien scheinen für KMU und Start-ups zu fortschrittlich zu klingen, doch laut Studie sind es tatsächlich die großen Unternehmen, die sie noch scheuen.

Neben KI, der Cloud und Co - welche digitalen Technologien könnten noch als Sprungbrett in die digitale Welle dienen? Der Bericht erwähnt die Installation von ERP- und CRM-Systemen, die Nutzung sozialer Medien, um für Ihr Unternehmen zu werben und Talente zu gewinnen, und die Nutzung von Online-Plattformen für den Verkauf Ihrer Produkte.

Es gibt natürlich noch eine weitere Möglichkeit die Digitalisierung voranzutreiben: die Abschaffung von Bargeld und Papier in Ihrem Unternehmen. Diese beiden Trends sind im letzten Jahr als Reaktion auf Homeoffice und Fernarbeit durch die Decke gegangen. Schauen wir uns das also mal genauer an.

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Wieso ein bargeldloses Unternehmen?

Wenn Sie ein Online-Unternehmen führen, denken Sie vielleicht wir reden über antike Zeiten, als Kunden und Unternehmen mit Münzen und Scheinen für Produkte und Dienstleistungen bezahlten. Tatsächlich verwalten aber viele Unternehmen ihre Portokasse immer noch wie ihre Urgroßeltern: mit einem Tresor oder einer Schließkassette.

Heute ist der Zugang zu Firmengeldern dank Firmenkarten,  digitaler Wallets und einer Kostenmanagement-Software vereinfacht und digital. Aber es gibt noch viele weitere Vorteile des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, darunter:

Sicherheit: Die Führung eines bargeldlosen Geschäfts verringert das Risiko von Diebstahl und Misswirtschaft unter Teammitgliedern. Kein Bargeld im Büro zu haben sinkt außerdem den Versicherungspreis Ihres Unternehmens.

Effizienz: Unternehmen, die Bargeld in allen Geschäftsbereichen abschaffen, sparen viel Zeit. Denn das manuelle Zählen und Verwalten von Bargeld führt zu zusätzlicher Arbeit für Ihr Team. Außerdem können nun die Bücher der Buchhaltung jeden Monat schneller und mit geringerer Wahrscheinlichkeit für menschliche Fehler abgeschlossen werden.

Im großen Ganzen können CFOs und CEOs dank wöchentlicher Prognosen schneller strategische Entscheidungen treffen und verfügen über Liquidität. Außerdem werden Zahlungsrückstände vermieden.

Transparenz: Ein bargeldloses Unternehmen schafft Transparenz, denn alle Gewinne und Verluste sind digitalisiert. Transparenz ist für Betriebsprüfungen und andere Arten von Wirtschaftsprüfungen unerlässlich. Sie kann auch Ihren Investoren einen sehr guten und aktuellen Cashflow zeigen.

Konform: Jedes Unternehmen hasst Steuerverfahren, und sie sind noch schlimmer, sobald Bargeld im Spiel ist. Bei ausschließlich digitalen Transaktionen können Sie Ihre Steuererklärung in kürzester Zeit und mit sehr geringer Fehlerquote abgeben.

Komfort: Firmenkarten anstelle von Bargeld - Ihr Team wird es lieben, denn so bleibt es flexibel. Und sie müssen nicht mehr mit viel Bargeld rumlaufen oder den nächsten Geldautomaten suchen gehen.

Papierlos: Ein weiterer großer Vorteil von Firmenkarten und einer Ausgabenmanagement-Software ist das Ende der Papierära. Sie müssen keine Rechnungen und Quittungen in Papierform mehr aufbewahren.

In den letzten Jahren haben viele Unternehmen schon in den meisten Geschäftsbereichen auf Papier verzichtet, bis auf die Buchhaltung. Das ändert sich allerdings langsam. In diesem  Blog erklärt unser CEO, Hristo Borisov, wie Länder im EWR (u.a. Spanien, Frankreich und Deutschland) papierlose Regulierungen eingeführt haben. Diese ermöglichen es Unternehmen, ihre Rechnungen und Belege mit einer von Behörden zertifizierten Software zu digitalisieren, dazu gehört auch  Payhawk.

Lesen Sie in unserem  E-Book alles über die Umstellung auf den bargeldlosen Zahlungsverkehr und warum sie für Ihr Unternehmen so wichtig ist. Es enthält sogar eine praktische Checkliste, wie Sie bargeldlos arbeiten können, sobald Sie dazu bereit sind.

Raquel Orejas - Product Marketing Manager bei Payhawk, einer Ausgabenmanagement-Lösung
Raquel Orejas
Produktmarketing-Manager
LinkedIn

"Raquel war ein integraler Bestandteil der Gründung von Payhawk und hat nahtlos verschiedene Rollen durchlaufen, angefangen im Vertrieb und der Pionierarbeit im Costumer Success Team. Ihre Reise führte sie in den Bereich Content- und Produktmarketing, wo sie nun als Produktmarketing-Managerin tätig ist. Trotz der Bewältigung von zwei Mutterschaftsurlauben blüht Raquels lebendiger Geist im Freien auf, wenn sie Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, globales Reisen und das Schaffen von kostbaren Momenten mit ihren beiden Kindern genießt."

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