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Smartes Geld wird jetzt noch smarter: Wie KI Finanztransaktionen im Jahr 2026 grundlegend verändert

Hristo Borisov - Geschäftsführer von Payhawk, einer Lösung zur Verwaltung von Unternehmensausgaben.
AutorHristo Borisov
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5 Minuten
VeröffentlichtJan 29, 2026
Zuletzt aktualisiertFeb 10, 2026
Bild von Hristo Borisov vor dem Payhawk-Logo
Zusammenfassung

Das Jahr 2025 brachte unzählige Veränderungen im Bereich der künstlichen Intelligenz – entscheidend ist jedoch weiterhin, was sich in der Finanzwelt im Alltag tatsächlich bewährt. Und genau darauf konzentrieren wir uns bei Payhawk: Wir entwickeln KI, die Unternehmen dabei hilft, ihr Geld intelligent zu steuern. Damit schaffen wir die Grundlage, das volle Potenzial von Unternehmen zu entfalten. Erfahren Sie, wie das in der Praxis aussieht und was das für das Jahr 2026 bedeutet.

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Zwar wurde 2025 viel über KI gesprochen, doch große Teile der Diskussion blieben an der Oberfläche.

Gerade im Finanzbereich kann ein Fokus auf Unwesentliches teuer werden. Es geht um Liquidität und Kontrolle – und Vertrauen ist dabei keine Zusatzleistung, sondern die Grundlage. Genau deshalb haben wir bei Payhawk bewusst darauf verzichtet, KI vorschnell in Prozesse zu integrieren, die dafür noch nicht bereit waren.

Stattdessen haben wir uns an einem klaren Prinzip orientiert: KI muss echte Arbeit leisten – sicher, robust und innerhalb der bestehenden Kontrollmechanismen, mit denen Finanzteams täglich arbeiten.

Genau das verstehen wir bei Payhawk unter „Smartes Geld wird noch smarter“: KI so einzusetzen, dass Geld 2026 schneller durch Unternehmen fließt, ohne dabei die Kontrolle zu lockern.

2025 haben wir zwei KI-native Produkte eingeführt: Travel und Procurement. Beide erreichten innerhalb von nur 33 Tagen ein Umsatzvolumen von über 1 Mio. US-Dollar. Für denselben Meilenstein benötigten wir mit unserem ersten Produkt noch 33 Monate.

Zusätzlich haben wir unser Global Payment Account weiter ausgebaut. Wir haben die Zahlungsabdeckung auf 120 Länder erweitert, den Devisenhandel deutlich verbessert und gemeinsam mit JP Morgan zusätzliche Schutzmechanismen für Kundengelder implementiert.

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Die Kategorie wächst: Von smarten Karten hin zur Art, wie Geld fließt

Spend Management begann mit smarten Karten und präventiven Kontrollen. Sie haben gezeigt, dass sich Ausgaben steuern lassen, bevor sie entstehen – und nicht erst im Nachhinein geprüft werden müssen.

Traditionelle Banken lösen dieses Problem nicht. Ihre Verantwortung endet, sobald eine Zahlung ausgeführt und das Geld verbucht ist. Für Unternehmen liegt die eigentliche Herausforderung jedoch rund um die Zahlung: bei der Anfrage, der Budgetprüfung und der Freigabe davor sowie bei Belegen, Kontierung, Abstimmung und Prüfung danach.

Genau deshalb bremst das Management von Geldflüssen Unternehmen bis heute aus. Die Arbeit ist langsam und häufig manuell. Sie verteilt sich auf zu viele Übergaben. Zu oft ist Finance damit beschäftigt, Ausnahmen nachzuverfolgen und Abläufe im Nachhinein zusammenzusetzen, statt das Unternehmen in Echtzeit zu steuern.

Die Kategorie entwickelt sich deshalb weiter. Sie bewegt sich hin zu vollständiger Kontrolle, Vereinfachung und Automatisierung entlang des gesamten Geldflusses. Von der Anfrage über die Freigabe und Zahlung bis hin zur Buchhaltung. Über Rechnungen, Karten, Ausgaben, Reisen und Procurement hinweg.

KI hat das Potenzial, dieses Erlebnis grundlegend zu verändern. Allerdings nur dann, wenn sie auf den soliden Grundlagen aufbaut, die Finanzteams benötigen. In diesem Bereich war die größte Herausforderung nie die Oberfläche.

Es geht um Berechtigungen, Freigaben, Audit-Trails, ERP-Tiefe und eine zuverlässige Zahlungsabwicklung. „KI-nativ“ bedeutet im Finanzbereich nicht, bei null zu beginnen. Es bedeutet, diese Basis für Mitarbeitende mühelos erlebbar zu machen, während sie für Finance konsequent strikt bleibt.

Genau diesen Wandel haben wir mit unserem Winter ‘25 Release umgesetzt. Ausgaben werden zur Konversation, während die Kontrolle fest verankert bleibt.

Auf Plattformebene ist die Richtung klar:

  • Ein Global Money Account als Fundament, damit Geld an einem Ort gehalten, bezahlt und gesteuert werden kann
  • Eine Software-Orchestrierungsschicht, die Cards & Expenses, Travel, Bill Payments und Procure-to-Pay vereint und bei jeder Transaktion Richtlinien, Regeln, Budgets, Rollen und Freigaben durchsetzt
  • KI, die über das gesamte Nutzungserlebnis hinweg eingebettet ist (Web, Mobile, Slack und Teams), um die Arbeit rund um Geldbewegungen zu automatisieren – mit integrierter Sicherheit und Governance auf Enterprise-Niveau. KI, die kanalübergreifend funktioniert und zugleich ein überzeugendes Nutzererlebnis in unseren eigenen Web- und Mobile-Anwendungen bietet.
  • Neue Produkte, die zuvor nicht möglich waren. Zum Beispiel ein KI-natives Reiseerlebnis, das Reisen auf Basis persönlicher Präferenzen bucht und verwaltet, Optionen aufbereitet, Freigaben einholt, Zahlungen abwickelt und alle Reisedaten dokumentiert. Oder Procurement, das als Gespräch beginnt und sich nahtlos in einen regelkonformen Einkaufsprozess verwandelt – ohne endlose Formulare.

Was wir aus 2025 belegen können: Kunden vertrauen Payhawk mit mehr als Karten

Der beste Indikator für Fortschritt ist, wie Kunden Payhawk nutzen und welchen Anteil ihrer Ausgaben sie über die Plattform abwickeln. Drei Punkte stechen dabei besonders hervor:

1) Mehr Gesamtvolumen – und längst nicht nur Karten

2025 erreichte Payhawk ein jährliches Total Payment Volume (TPV) von 3,2 Mrd. US-Dollar, ein Wachstum von 96 % im Jahresvergleich. Das zeigt deutlich, wie stark unsere Produkte angenommen werden.

Dieses Wachstum basiert auf einer Kombination aus Karten- und Bankzahlungen – genau dort, wo kontrollintensive Arbeit entsteht: bei Rechnungen, Lieferanten, Freigaben und der Zahlungsabwicklung.

Die Einführung unserer Global Payments mit außergewöhnlich attraktiven FX-Konditionen für über 120 Währungen hat unsere internationale Zahlungsabdeckung deutlich erweitert. Diese Funktion gehörte zu den meistgewünschten unserer Kunden. Heute können sie Lieferanten zu einem Bruchteil der Bankkosten bezahlen – mit besseren Wechselkursen als bei Revolut und Wise sowie Swift-Zahlungen zu rund einem Viertel der Kosten großer europäischer Banken.

Zudem haben wir Global Payments eingeführt, ohne auf zusätzliche Partner wie Wise zurückzugreifen. Dadurch entfallen weitere KYC-Prozesse und ein fragmentiertes Nutzungserlebnis für unsere Kunden.

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Gesamtzahlungsvolumen (TPV), 2021–2025 ($ m)

2) Mehr Akzeptanz im Mid-Market- und Enterprise-Segment

Mid-Market- und Enterprise-Teams setzen auf Spend-Software, um Richtlinien über Gesellschaften, Teams und Systeme hinweg durchzusetzen und Audit-Anforderungen sicher zu erfüllen.

Heute entfallen 48 % unserer Kunden auf Mid-Market und Enterprise – gegenüber 22,0 % im Jahr 2021. Diese Entwicklung war über Jahre hinweg ein wesentlicher Wachstumstreiber für Payhawk. Gleichzeitig zeigt sie, dass sich die Kategorie zunehmend in Richtung größerer Unternehmen bewegt. Zudem spiegelt sie die Reife unseres Software-Stacks wider, der inzwischen Unternehmen mit tausenden Mitarbeitenden in mehreren Ländern zuverlässig bedienen kann.

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Kunden nach Segment, 2021–2025 (%)

3) In allen Märkten im Einsatz – nicht als lokale Ergänzung

Heute nutzen über 5.000 Unternehmen in 32 Ländern Payhawk, um ihre Ausgaben mit einem einheitlichen Kontrollmodell über Gesellschaften und Regionen hinweg zu steuern.
Kurz gesagt: Kunden setzen Payhawk für höhere Ausgabenvolumen ein, über mehr Workflows hinweg und in zunehmend komplexen Umgebungen.

KI-nativ werden – als Unternehmen, nicht nur als Produkt

Wir bringen nicht einfach KI auf den Markt. Wir wollen Payhawk durch KI grundlegend anders führen.

Deshalb haben wir die Rolle eines Chief Efficiency Officer geschaffen und ein eigenes Team aufgebaut, das wirkungsstarke Prozesse ganzheitlich neu denkt. Der Startpunkt liegt bei Bereichen wie Outbound Sales Execution und compliance-getriebenem Onboarding. Er ist ehemaliger Gründer und CTO, hat ein Unternehmen aufgebaut und skaliert und dabei 180 Mio. US-Dollar von Investoren wie Index und Insight eingesammelt. Heute leitet er ein Engineering-Team, das mithilfe von KI neu definiert, wie zentrale Abteilungen arbeiten.

Das Ziel ist nicht „KI-Adoption“. Es geht um messbare Geschäftsergebnisse: schnellere Pipeline-Generierung, schnelleres Onboarding, weniger manuelle Arbeit und höhere Qualität. Unser Anspruch ist es, Payhawk zu einem der wenigen Beispiele eines „klassischen“ Fintech-Unternehmens zu machen, das mit der Geschwindigkeit und Umsetzungsstärke eines KI-nativen SaaS-Startups operiert.

Das Prinzip ist dasselbe wie im Produkt: nicht einzelne Schritte automatisieren und das Transformation nennen. Stattdessen Workflows von Anfang bis Ende neu gestalten, repetitive Aufgaben an KI übergeben, klare Qualitätsleitplanken setzen und die Wirkung auf Tempo und Ergebnisse konsequent messen.

Unser Ansatz für KI: Effizienz statt Hype

Wir entwickeln KI nicht für Demos oder Webinare. Unser Ziel ist KI, die Arbeitsaufwand reduziert, Compliance stärkt und Audit-Anforderungen zuverlässig standhält.

Wir sind dort gestartet, wo der Druck im Alltag am größten ist und klassische Automatisierung nicht ausreicht – insbesondere bei Geschäftsreisen und im Procurement. KI erlaubt es uns, nicht nur bestehende Abläufe zu beschleunigen, sondern Erlebnis und Wirtschaftlichkeit grundlegend neu zu denken.

Auch 2026 bleibt unser Anspruch derselbe:

  • KI muss für Mitarbeitende ohne Schulung nutzbar sein
  • Sie muss Compliance erhöhen, nicht umgehen
  • Sie muss die operative Belastung für Finance reduzieren, ohne Kontrolle aufzugeben

Das ist das operative Modell hinter unserem Fokus für 2026.

Worauf wir uns 2026 konzentrieren

  • 20 % unserer Kunden sollen Reisen über unser KI-natives Produkt buchen
  • 70 % unserer Kunden sollen ihre Rechnungen mit unseren 0,3 %-FX-Raten in über 130 Ländern bezahlen
  • 50 % der Kundenausgaben sollen innerhalb von weniger als 60 Tagen nach Vertragsabschluss über die Plattform laufen
  • Dreifache Produktivität für zentrale Rollen wie Business Development und Compliance Analysts

Wenn Sie bereits Kunde sind: Vielen Dank, dass Sie uns dazu antreiben, Vertrauen durch das zu verdienen, was wir liefern – nicht durch das, was wir versprechen.

Wenn Sie Spend Management im Jahr 2026 bewerten, stellen Sie sich diese Frage: Unterstützt die Plattform Sie lediglich beim Bezahlen und Nachverfolgen von Ausgaben? Oder reduziert sie Reibung entlang des gesamten Geldflusses – von der Anfrage über die Freigabe und Zahlung bis hin zur Buchhaltung – mit integrierter Kontrolle sowie einer erstklassigen FX- und Zahlungsinfrastruktur im Hintergrund?

Das ist der Maßstab, an dem wir bauen.

Hristo Borisov - Geschäftsführer von Payhawk, einer Lösung zur Verwaltung von Unternehmensausgaben.
Hristo Borisov
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Hristo ist der Kompass, der die Reise von Payhawk leitet. Mit einem Hintergrund in Ingenieurwissenschaften und Produktmanagement ist er ein engagierter Verfechter unserer Produkte und Kunden. Außerhalb des Büros kann man ihn beim Camping und Segeln, beim Snowboarden auf den Pisten oder einfach beim Genießen kostbarer Momente mit seiner Familie antreffen.

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