20. Apr. 2023
6 Min. Lesezeit

Schutz von Unternehmensfonds: Was Sie wissen müssen

Zusammenfassung

Während sich nach der kürzlichen Pleite der Silicon Valley Bank gerade noch die Wogen glätten, sorgen sich Unternehmen zu Recht um den angemessenen Schutz Ihrer Gelder. In diesen wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist es für Unternehmen schwierig, sich auf jedes Szenario vorzubereiten. Dennoch ist es von entscheidender Bedeutung, vorbereitende Maßnahmen zu ergreifen, einschließlich der Diversifizierung von Finanzierungsquellen sowie ein Verständnis der Einlagensicherung für den Fall, dass weitere Banken oder Institutionen kollabieren.

Inhaltsverzeichnis

    Was versteht man unter Safeguarding?

    E-Geld-Anbieter zum Schutz der Fonds ihrer Kunden ergreifen. E-Geld ist der Begriff für digitales, elektronisch gespeichertes Geld, das Unternehmen und Einzelpersonen zur Durchführung von Transaktionen nutzen. Eine Sicherung der Gelder gewährleistet, dass Kundenfonds von den eigenen Mitteln des Anbieters getrennt behandelt werden und im Falle der Insolvenz des Anbieters geschützt sind.

    Nach den EMR (Electronic Money Regulations, zu Deutsch: E-Geld-Verordnungen) müssen E-Geld-Anbieter die Gelder ihrer Kunden auf verschiedene Arten schützen, zum Beispiel diese auf einem separaten Konto oder in einem Treuhandsystem anlegen.

    Ein Schutz der Geldbeträge bedeutet Folgendes: Im Falle der Insolvenz des E-Geld-Anbieters gehen die Gelder der Kunden nicht verloren bzw. würden nicht zur Begleichung der Schulden des Anbieters verwendet werden.Eine Sicherung der E-Gelder ist von entscheidender Bedeutung, um die Interessen der Kunden, die E-Geld-Dienste nutzen, zu schützen. Dadurch wird das Vertrauen in die E-Geld-Branche gestärkt und das Wachstum des digitalen Zahlungsverkehrs gefördert.

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    Die Sicherung von E-Geldern dient mehreren wesentlichen Zwecken:

    1. Schutz von Kundengeldern: Durch die Sicherung von E-Geld wird gewährleistet, dass Kundengelder von den eigenen Finanzmitteln des Anbieters getrennt bleiben, sodass im Falle einer Insolvenz des E-Geld-Anbieters die Gelder der Kunden nicht verloren gehen oder zur Begleichung der Schulden verwendet werden.
    2. Verstärktes Vertrauen in E-Geld-Dienste: Die Sicherung von elektronischem Geld trägt dazu bei, das Vertrauen in die E-Geld-Branche zu stärken, indem sie den Schutz von Kundengeldern gewährleistet. So werden mehr Menschen dazu ermutigt, E-Geld-Dienste zu nutzen und somit das Wachstum des digitalen Zahlungsverkehrs zu fördern.
    3. Einhaltung von Vorschriften: E-Geld-Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, die Gelder ihrer Kunden zu schützen. Bei Nichteinhaltung kann es zu behördlichen Sanktionen oder sogar zum Entzug der Gewerbeberechtigung kommen.
    4. Reputationsgewinn: E-Geld-Anbieter, die sich an die Vorschriften zur Sicherung von E-Geld halten, können ihren Ruf als vertrauenswürdige und verantwortungsvolle Unternehmen stärken. Dies kann bei der Akquise neuer Kunden und Geschäftspartner helfen.

    Insgesamt ist die Sicherung von E-Geld von entscheidender Bedeutung für den Interessenschutz der Kunden, für die Förderung des Vertrauens in die Branche und für die Gewährleistung der Einhaltung der Vorschriften.

    Sind die Anforderungen an das Safeguarding von E-Geld in der EU und UK gleich?

    Die Anforderungen an die Sicherung von E-Geld in der Europäischen Union (EU) und im Großbritannien (VK) sind recht ähnlich, aber es gibt ein paar bemerkenswerte Unterschiede.

    In der EU werden die Anforderungen an die Sicherung von E-Geld durch die E-Geld-Richtlinie (EMD) und die überarbeitete Richtlinie über Zahlungsdienste (PSD2) geregelt. Außerdem werden die EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt - jedes EU-Land hat also Gesetze erlassen, die die PSD2 / EMD im Großen und Ganzen in gleicher Weise widerspiegeln.

    Im Großen und Ganzen sind die Anforderungen an den Schutz von E-Geld in der EU und im Vereinigten Königreich ähnlich, doch kann es aufgrund der Umsetzung unterschiedlicher Vorschriften im Vereinigten Königreich einige Unterschiede geben.

    Wie unterscheidet sich das Safeguarding im Vergleich zu Einlagensicherungssystemen wie dem FSCS im Vereinigten Königreich?

    Safeguarding und Einlagensicherungssysteme wie das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) in Großbritannien sind zwei unterschiedliche Konzepte, auch wenn sich beide auf den Schutz von Kundengeldern beziehen.

    Zum Schutz der Gelder ihrer Kunden sind E-Geld-Anbieter zur Geldsicherung verpflichtet. Dabei müssen sie diese auf einem separaten Konto oder in einer Treuhandvereinbarung anlegen. So wird sichergestellt, dass die Gelder der Kunden im Falle der Insolvenz des E-Geld-Anbieters nicht verloren gehen bzw. nicht zur Begleichung der Schulden des Anbieters verwendet werden. Geldsicherung ist in der UK sowie in der EU gesetzlich vorgeschrieben.

    Einlagensicherungssysteme hingegen sollen Kundengelder schützen, falls eine Bank, Bausparkasse oder Kreditgenossenschaft zahlungsunfähig wird. Das FSCS ist das Einlagensicherungssystem im Vereinigten Königreich und sichert die Einlagen der Kunden bis zu einem bestimmten Betrag (derzeit 85.000 GBP), wenn das Institut, bei dem sie ihr Geld angelegt haben, in Konkurs geht.

    Der Hauptunterschied zwischen Safeguarding und Einlagensicherungssystemen besteht darin, dass die Safeguarding speziell für E-Geld-Anbieter und deren Kunden gilt. Im Gegensatz dazu greifen Einlagensicherungssysteme bei Geldern, die bei Banken, Bausparkassen und Kreditgenossenschaften angelegt wurden.

    Kurz gesagt: Safeguarding ist für E-Geld-Anbieter verpflichtend, damit diese die Gelder ihrer Kunden schützen können. Zugleich sollen Einlagensicherungssysteme wie das FSCS Kundengelder schützen, falls eine Bank, Bausparkasse oder Kreditgenossenschaft zahlungsunfähig wird.

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    Trish Toovey - Content Director bei Payhawk - Das Finanzsystem von morgen
    Trish Toovey
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    Trish Toovey erstellt Inhalte für die Märkte UK & USA. Von Anzeigentexten bis hin zur Erstellung von Videoskripts hat sie stets eine clevere Idee und stützt sich auf eine sehr vielseitige Erfahrung in Copywriting und Content-Erstellung für die Finanz-, Mode- und Reisebranche.

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