24. Mai 2023
5 Min. Lesezeit

Webinar Round-Up: So schützen sich Unternehmen besser vor Rezessionen

In der aktuellen wirtschaftlichen Lage müssen Unternehmen sich von der Konkurrenz abheben und interne Entscheidungen treffen, die zu Geld- und Zeitersparnissen führen sowie das Wachstum fördern. In einem kürzlich veranstalteten Webinar zum Thema "How to sustain growth during a recession" (Wachstum in der Rezession) haben wir darüber gesprochen, wie Unternehmen die Kontrolle über ihre Geschäftsausgaben übernehmen können.

Trish TooveyTrish Toovey

Die aktuelle Wirtschaftslage bringt nicht nur eine Vielzahl neuer Chancen und Herausforderungen mit sich, sondern sorgt auch für viel Unsicherheit.
In unserem kürzlich veranstalteten Webinar How to sustain growth during a recession (Wachstum in der Rezession) wurde besprochen, wie Sie Ihr Unternehmen vor der Rezession schützen und nachhaltiges Wachstum erzielen können.

Carolina Einarsson, Finance Director bei Essentia Analytics, tauschte sich mit Guy Sear, Commercial Lead bei Payhawk, und Konstantin Dzhengozov, CFO und Mitgründer von Payhawk, über deren Erfahrungen als Branchenprofis aus.

Wie können Unternehmen auch in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen weiterhin expandieren?

Dzhengozov erklärte, dass wir uns jetzt dem Ende des wirtschaftlichen Expansionszyklus nähern. Die größte Sorge aller ist eine mögliche Rezession oder eine mögliche Konjunkturabkühlung. Laut dem Experten gibt es in vielen Unternehmen zahlreiche Schwachstellen und Probleme, die zuvor dank des exponentiellen Umsatzwachstums und der günstigen makroökonomischen Bedingungen verborgen blieben.

Unternehmen müssen jetzt dringend ihre Strukturen und Prozesse analysieren und sicherstellen, dass sie so effizient wie möglich arbeiten. Mit der richtigen Organisation ihrer internen Systeme können sich Unternehmen besser auf die Herausforderungen der kommenden Wochen und Monate vorbereiten.

„Ich bin der Meinung, dass Finanzverantwortliche im Allgemeinen dem Unternehmen wie ein vertrauenswürdiger Geschäftspartner zur Seite stehen und die volle Kontrolle über diesen Prozess behalten müssen”, so Dzhengozov. „Dazu gehören die richtigen Tools und Lösungen, mit denen Finanzteams schnell die erforderlichen Analysen oder Modelle erstellen können.“

„Sie müssen das Cashflow-Management unter Kontrolle haben, um bei Bedarf schnell zu handeln und die Firmenausgaben drastisch zu reduzieren, und zwar ohne Einbußen bei der Rentabilität oder der Wirtschaftlichkeit der Geschäftseinheiten – unabhängig von der Situation.”

„Bei Payhawk bereiten wir zum Beispiel zwei Szenarien vor: ein konservatives und ein optimistisches Szenario für das Unternehmen. In beiden Fällen benötigen wir einen umfassenden Einblick in unsere Geschäftsausgaben. Und wir müssen das Cashflow-Management unter Kontrolle haben, um bei Bedarf schnell zu reagieren und die Firmenausgaben drastisch zu reduzieren, und zwar ohne Einbußen bei der Rentabilität oder der Wirtschaftlichkeit der Geschäftseinheiten – unabhängig von der Situation“, ergänzte er.

Indem Sie die oben genannten Maßnahmen ergreifen, können Sie präventiv handeln und die Stabilität Ihres Unternehmens sicherstellen. Laut Dzhengozov sind diese Schritte bei der Entwicklung Ihres Modells und Ihres Plans für das kommende Jahr unerlässlich. „Sie brauchen eine Lösung, die Ihnen umfassende Informationen auf der Grundlage Ihrer Ausgaben und Ihres Forecasts liefert.“

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Wie kann das Finanzteam den Schwerpunkt von der Dateneingabe auf die Geschäftsstrategie verlagern?

Auf die Frage, wie das Finanzteam von Essentia Analytics den Fokus von administrativen Aufgaben auf eine strategische Ausrichtung verlagert hat, erklärte Einarsson, dass sie bei ihrem Einstieg in das Unternehmen zunächst die bestehenden Finanztechnologien ausgewertet und die zeitaufwändigsten Aufgaben ermittelt hat.

Einarsson empfiehlt, die Arbeitszeiten des Teams wöchentlich oder monatlich zu messen. Ihrer Erfahrung nach erfordert das manuelle Kostenmanagement häufig die meiste Zeit, wobei die Dateneingabe (die keine Fehler enthalten darf, damit der gesamte Geschäftsbetrieb ordnungsgemäß abläuft) den größten Aufwand darstellt.

Einarsson zufolge wurden bisher immer viele verschiedene Apps (die jeweils für eine eigene Aufgabe bestimmt waren) verwendet. Nach einem ausführlichen Vergleich wechselte ihr Unternehmen jedoch zu Payhawk.

Einarsson erkannte, dass eine umfassende Lösung für das Kostenmanagement, einschließlich Visa-Firmenkarten und Spesenmanagementsoftware, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft war. Der Wechsel zu Payhawk ermöglichte zudem effizientere und schnellere Monatsabschlüsse. Durch diese Umstellung gewann das Unternehmen mehr Zeit und so konnte die Finanzanalystin beispielsweise jetzt 50 % ihrer Zeit für die Arbeit als Sales Development Managerin nutzen.

Einarsson wies auch auf die Vorteile von Firmenkreditkarten für Geschäftsausgaben in Bezug auf das Cashflow-Management hin. An dieser Stelle bemerkte Dzhengozov, dass Bargeld langsam rar wird. Unternehmen sollten in diesen unsicheren Zeiten daher beginnen, Kreditkarten als effizientere Zahlungslösung für ihre Geschäftsausgaben zu nutzen.

Wie lassen sich Daten und Ausgabentransparenz verbessern?

In diesem Zusammenhang betonte Einarsson, wie wichtig es für Finanzverantwortliche ist, ihren „Kernausgabenbereich” zu kennen. Dies gilt vor allem in Krisenzeiten oder wenn die Kosteneffizienz gesteigert werden muss.

„Ihr Unternehmen geht gestärkt aus der Krise hervor, weil Sie Ihren Kernkostenbereich und Ihre strategischen Kosten genau kennen”, so Einarsson.

Ein System zur Ausgabenverwaltung wie Payhawk habe sich zudem aufgrund der leicht verfügbaren Daten als äußerst hilfreich erwiesen. Gerade für ein Unternehmen mit mehreren Gesellschaften wie Essentia Analytics bietet eine Komplettlösung (anstelle von mehreren Exporten von anderen Plattformen) einen enormen Vorteil.

Worauf sollten Unternehmen bei der Suche nach Lösungen für das Kostenmanagement achten?

Einarsson beschrieb in ihrer Antwort auf diese Frage, wie komplex es ist, verschiedene Tools für unterschiedliche Vorgänge zu verwenden, und erklärte, wie sie zu dem Schluss kam, dass eine Komplettlösung für die Ausgabenverwaltung der Schlüssel zur Zukunft ist.

Letztlich geht es darum, eine Softwarelösung zu finden, die den Anforderungen Ihres Unternehmens gerecht wird, erläuterte Einarsson. „Eine flexible Software, mit der Sie die Arbeitsabläufe entsprechend Ihren geschäftlichen Anforderungen einrichten können, macht einen großen Unterschied.“

Die Kernpunkte

Ausgabenkontrolle ist nur ein Mittel, das Unternehmen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten unterstützen kann – und gleichzeitig zum Erfolg führt. Mit umfassender Ausgabentransparenz, Investitionen in neue Technologien (z. B. ein intelligentes Kostenmanagement-Tool) und einem intelligenten Ansatz für das Cashflow-Management können Unternehmen selbst in schwierigen Zeiten langfristig Erfolge erzielen.

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Trish Toovey